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Gunnar Vogel, Oskarstr 12,46145 Oberhausen

Tischtennis Freunde Sterkrade 1974 e.V.

TTF Sterkrade

 
 
 

Der Verein lebt

Der Verein lebt

Der Verein lebt  ” von Gunnar Vogel “

“Der Verein lebt”
“oder auch, wir können zwar kein Tischtennis, aber haben dafür jede Menge Spaß”
“Nach einer eher leistungsschwachen vergangenen Saison, wohlgemerkt, bezogen auf”
“Tischtennis, setzten wir dieses mal auf eine alternative Vorbereitung für die”
“Meisterschaftsserie.”
“Angefangen war es mit unserem Trainingsbetrieb in den Sommerferien. Hier tummelten sich”
“überwiegend die Sportskameraden aus der Fusion der Heide Spieler und denen von der SG Krein. Gotthard Preißendorfer und liebe Bekannte vom PSV Oberhausen sorgten mit einigen unserer Extremsportler für regen Betrieb in der Halle.”
“Wir TTFler, die normalerweise keine Trainingspausen an einem Abend kennen, mutierten, okay gefühlt, zu Bankdrückern. So war es nicht verwunderlich, daß es einige von uns schnell in die Stammkneipe zur Marianne zog.”
“Der eine oder andere Einblick in ihr hübsches Dekollete´ brachte uns mehr ins Schwitzen als das lästige Klopfen auf den kleinen weißen Ball. Aber das Schöne an einem Wirtshaus ist ja, mit den entsprechenden Getränken kann man sich wieder abkühlen.”
“Da unser Wirt Adam ein guter Koch ist, hatten wir auch beste Möglichkeiten, über eine gezielte Nahrungsaufnahme, Kräfte für kommende Wettkämpfe zu sammeln. Berge von Bratkartoffeln, zuweilen,  z. B. für unseren zarten Bernd, nicht umsonst unsere Nr. 1, gleich zwei mächtige Nackenkoteletts, und diverse andere übersichtliche Snacks, sorgten dafür, daß wir, zumindest bezüglich des Kampfgewichtes, unseren Gegnern einiges voraus haben.”
“Dann am letzten Wochenende, unmittelbar vor Spielbeginn, verpaßten wir uns den sogenannten Feinschliff.”
“Diesen hatten wir uns sogar unter Wettkampfbedingungen auferlegt. Ein Brettchenturnier, wohlgemerkt alles gleiche Schläger, eingekauft für weniger als 1 € pro Stück, sollte uns das nötige Feingefühl für unsere ureigenen filigranen Schlag-, Schupf- und Schnittvarianten geben. Dieses mehrstündige Turnier zehrte natürlich an den Kräften. Selbstverständlich, in diesem Falle Heinz und Gunnar, kümmerten wir uns fürsorglich, aber auch professionell darum, daß ein jeder unbeschränkt Energien nachtanken konnte.”
“Für 13 Teilnehmer bereiteten sie einem vollen Pott  gebackene Reibekuchen und ebenso gebratene Frikkos aus drei Kilo Mett frisch zu. Mehrere Kisten Bier sorgten dafür, daß alles”
“bekömmlich und gut den Weg in die kleinen”
“Mägen und dann auch zuletzt zur Keramik fand. Letztendlich eine runde Sache.”
“Ach so, Sieger und Platzierte gab es auch:”
“Ø 1. wurde Frank Giesen”
“Ø 2. Dietmar Amrehn und jeweils”
“Ø 3. Bernd Schlieper und Gunnar Vogel”
“Wir haben fast 5 Stunden hart gearbeitet, dabei eine Riesengaudi gehabt und erst nach”
“Mitternacht unsere Bemühungen um eine optimale Saisonvorbereitung eingestellt.”
“Nahezu die gleichen Teilnehmer stellten allerdings auch fest, daß ihnen die überaus ernste und gezielte Vorbereitung noch nicht völlig reichte.”
“Klar war allen, ohne Zuschauer, zumindest wurde das Brettchenturnier fast ohne Zuschauer abgewickelt, fehlte der rechte psychische Druck.”
“Also setzten wir für den Folgetag, dieses mal, bereits um 15:00 Uhr, einen Tennis Vergleich an. Hier müssen unbedingt Walter Weinberg und seine Frau Karin gelobt werden. Sie hatten auf der Anlage RSV Klosterhardt zwei vorzüglich vorbereitete Plätze organisiert. Sie selbst waren so begeistert von dem Einsatzwillen der Spieler und auch von den mitgehenden Zuschauern, daß sie uns einen langen Nachmittag, der bis morgens halb zwei dauerte, sponserten. Wieder einmal Berge von Grillfleisch, schau, schau, dieses mal sogar auch Salate, wurden vertilgt. Naja, zur Erinnerung, es waren dieses mal auch unsere Frauen dabei. Vielleicht hatten die sich ja vornehmlich um das Grünfutter gekümmert.”
“Die Entdeckung des Abends, zumindest im kulinarischen Bereich, war Michael Thomas. Unser Tausendsassa bewies, daß er auch am Grill eine Trainerstelle übernehmen könnte.”
“Zurück zum Sportlichen, konkreter zur Saisonvorbereitung: Hier konnte man sehen, daß die Zelluloid „Künstler“ durchaus auch andere Bälle zum Fliegen bringen. Selbst wenn sie längst nicht immer ihr anvisiertes Flugziel erreichten, allein die Grazie, die bestimmte Herren, im weißen Dreß, auf den Platz zauberten, rissen die Zuschauer, selbst die Mitspieler, immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.”
“Hier will ich nur 2 Kollegen, stellvertretend für die verhinderten Stichs und Beckers erwähnen. Dividenden Hebbi, früher noch Laminat Hebbi genannt, alias Herbert Widera und unser Gaddafi Franz, der Herr Pacholczak, schwangen geradezu göttlich das Racket.”
“Besonders auffällig war zudem ihr geradezu unendlicher Aktionsradius. Minimum einen”
“glatten halben Quadratmeter hatten sie mit Riesenschritten unermüdlich abgedeckt. Da gab es”
“kein Durchkommen.”
“Also, auch für diese Herren eine Topvorbereitung!”
“Den Erfolg kann man an den ersten Spielergebnissen ablesen. Die 3. Mannschaft, die immerhin insgesamt die zweitmeisten Teilnehmer an dem Generalprobenwochenende stellte, ist verlustpunktfrei, die Zweite mit dem Löwenanteil an Wochenendstreitern dagegen punktfrei. Die Erste, mit den Wenigsten Akteuren am Freitag und Samstag, steht irgendwo im Niemandsland. Entsprechend erschien es auf dem ersten Blick unklar, ob unsere Vorbereitung erfolgreich war. Folglich trafen sich neun der Wochenendteilnehmer bereits nach dem ersten Spieltag zu einer Auswertung in Winterberg.”
“Man war sich schnell einig, daß wir uns prima verstehen, daß unser geliebter Sport ein tolles”
“Vehikel für gemütliche und fast immer recht lustige Zusammenkünfte ist.”
“Diese Erkenntnis feierten wir dann das gesamte Wochenende mit einem Grill- und Knobelabend, einer weiteren Grillaktion und drei Kneipenbesuchen. Unser Expertenteam für die kulinarischen Genüsse hat sich dabei vergrößert. Zu den Küchenfeen Michael, Heinz und Gunnar gesellte sich noch Walter, welcher sich mit einem vorzüglichen Kaffee immer wieder ins Rampenlicht schob.”
“Ja Sportkameraden, Geselligkeit, mit Schabernack und Spaß ist bei uns Trumpf. Wenn es mit”
“dem Tischtennis dann auch noch klappt ist es super, wenn nicht aber immer noch prima.”

Autor: Michael

Schüler Turnier 30.6.2012

Schüler Turnier 30.6.2012

Kurz vor dem Beginn der Sommerferien richtete der TTF Sterkrade ein Schüler-Mannschaftsturnier aus. “Leider sind einige der eingeladenen Mannschaften ohne uns eine Absage mitzuteilen nicht erschienen.”,
so Sportwart und Organisator Michael Thomas. “Dennoch ist das Turnier durch eine dadurch erforderliche Systemumstellung noch gut gelungen!”
Sechs Mannschaften kämpften letzten Samstag um die begehrten Pokale. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Mannschaft vom SC Buschhausen gegen den Gastgeber TTF Sterkrade mit einem 5:2 Erfolg durch.
Im Spiel um Platz eins siegte die Mannschaft des PSV Oberhausen gegen TTC Osterfeld 2012 in einem hochklassigen und spannenden Match mit 4:3.
Das Turnier dauerte insgesamt sechs muntere Stunden, in denen alle Beteiligten -vor allem aber die Kids – Ihren Spass hatten! Einen ganz besonderen
Dank richtet Michael Thomas auch nochmals an Bodo Hick, der als Oberschiedsrichter ehrenamtlich durch das Turnier geführt hat.
Autor: Michael

Warum die Zweite die Zweite ist

Warum die Zweite die Zweite ist!

Warum die Zweite die Zweite ist!

Es gab `ne Zeit, da war`s soweit,

daß bei der Zweiten lief`s nicht gut, dem Alter zahlte man Tribut.

Im Schnitt, weit über sechzig Jahre, das war wohl nicht mehr ganz das Wahre.

Es nagte stark der Zahn der Zeit, fast logisch war es dann soweit,

daß die alten Knochen muckten, bestimmte Glieder kaum noch zuckten,

andere nur mit Gequäle, paßt auf, was ich Euch jetzt erzähle:

Herr Weinberg, noch am besten drauf, hatte auch nicht mehr den besten Lauf.

Ständig schmerzt ihm seine Hacke, Weinbergs Walter fand es Kacke.

Zudem der Wettkampf macht ihm Frust, auf Meisterschaft hat er kein` Lust.

Nur weil er seine Kumpels mag, kommt er noch hin zum Wettkampftag.

Am Tisch, er glaubt er sei Rastelli, der Opa Horst, unser Kühnelli.

Der hatt` auch schon `nen Schlaganfall und trotzdem haut er überall

auf den Ball wie die Weltelite, doch leider zieht er oft `ne Niete.

Dazu zeigt Hörstchen keine Scheu, vernichtet reichlich Weizenbräu.

Er meint, das wäre sehr gesund, in erster Linie wird er rund.

Selbst Heinrich Fritz, noch rank und schlank, wurde mal so richtig krank.

Nach einem schlimmen Herzinfarkt war der Kerl schon arg verzagt.

Der kleine Ball war oft ihm Schnuppe und Heinz ging hin zur Herzsportgruppe.

Zum Training wollt` er kaum noch geh`n. Er war bald mehr beim Golf zu seh`n.

Pacholczaks Franz, der Kugelblitz, Tischtennisspielen, wohl ein Witz.

Der Kerl, der hatte tausend Sachen, die den Sport unmöglich machen,

Herzinfarkt und Alterszucker, Athrose pur und ständig mucker.

Für ihn kam logisch bald das Aus und lange Zeit das Krankenhaus.

Beim Wilhelm Giesen, man weiß schon, braucht man stets den rechten Ton.

Ganz alleine seine Gicht, ist zumeist es sicher nicht.

Es steht auf einem andren Blatt, was er sonst noch alles hat.

Da wir ihn nur selten seh`n, wir manches nicht so recht versteh`n.

Knut Middendorf, nach langer Pause, fühlte sich bei uns zu hause.

Bei wenig Fleiß, trotz viel Talent, hat Größeres er wohl verpennt.

Dann der Rücken, mal der Arm, machten ihn bald völlig zahm.

So kam es, wie es kommen muß, der Knut, der machte wieder Schluß.

Zuletzt das schlanke Vögelein, paßt in die Krankenliste rein.

Fünfzig Kilo Mehrgewicht, die allein, die waren`s nicht.

Die Schulter noch, dann auch die Hand, er war von Arzt zu Arzt gerannt.

Wie den Kollegen fiel`s ihm schwer, sich zu bewegen, ging kaum mehr.

So war der Invalidentruppe alsbald die Meisterschaft dann Schnuppe.

Wir ham uns sportlich nicht verbogen, es wurde schlicht zurückgezogen.

Ein bischen uns´re Wunden heilen, schon früher in der Kneipe weilen,

wir suchten etwas mehr Distanz. Doch das gelang uns nicht so ganz.

Dreihundert Jahre aktive Zeit, wir waren doch noch nicht bereit,

den and´ren Satz und Sieg zu lassen, wir wollten noch nicht völlig passen.

Beim Bierchen oft so mancher spinnt, daß wir noch längst zu alt nicht sind.

Wir wollten es uns selbst beweisen, wir sind noch frisch, kein altes Eisen.

Zudem, wir doch recht alten Knaben, am Training noch viel Freude haben.

Für alle and´ren ist es klar, zumindest sind die Alten da.

Die kannst Du in der Halle seh´n, und wenn sie in die Kneipe geh`n.

Ohne die wär`s tote Hose, vergessen könnte man die Chause.

Wir bedauerten es sehr, es gäbe TTF nicht mehr.

Also sagten wir uns dann, wir fangen doch noch einmal an.

Für Franz, da war schnell sonnenklar, wir steh`n am Ende oben da.

Wichtig ist, die alten Säcke, bleim zusamm` die ganze Strecke.

Doch bei Fränzchens hohen Zielen, die Frage blieb, als was wir spielen.

So mancher fragt` aus uns´rer Mitte: “Sind wir die Zweite oder Dritte?“

Der Horst hat uns auf Zwei gesetzt, dabei wohl manchen Stolz verletzt.

Die Dritte fühlte sich betrogen, die Zweite hatt` zurückgezogen.

Die Dritte spielte gar nicht schlecht und meinte, es wär nicht gerecht,

daß wir jetzt wieder vor ihr steh´n, daß könnte so nicht wirklich geh`n.

Immerhin mit Sperrvermerk, fühlt Mike sich wie ein Ping-Pong Zwerg.

Diesen hatte Jürgen auch und etwas Ärger wohl im Bauch.

Dazu Pacholczaks Lästereien, die waren oft schwer zu verzeihen.

Es ist zum guten End` gekommen, die Dritte hat es hingenommen,

daß die Zweite Zweite ist. Das war nicht nur ein großer Mist.

Für Locken-Franz fast unschlagbar, standen wir zwar recht gut da.

Der Spitzenplatz ging über`n Deister und Möllen wurde Klassenmeister.

Für uns war da nicht viel mehr drin, wir wurden Dritter, immerhin.

Auch wenn wir längst nicht immer siegen, trotzdem sind wir aufgestiegen.

Für uns`re Dritte, auch nicht schlecht, war wohl ein Mittelplatz ganz recht.

Mit Fug und Recht kann man jetzt sagen, wo wir `ne Klasse höher schlagen,

was vormals war, ist einerlei, jetzt sind wir sicher Nummer Zwei.

                                                                    Text: Gunnar Vogel

Autor: Michael

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